Rebveredelung der Genossenschaftskellerei

Impressionen unserer Arbeit

Im Jahr 1874 wurde die Reblaus, heimisch in Amerika, erstmals in Deutschland beobachtet. Innerhalb kürzester Zeit hat sich diese in ganz Europa ausgebreitet und katastrophale Schäden an den Wurzeln unserer heimischen Reben verursacht. Schon bald hat man festgestellt, dass die Amerikanerrebe, die man nunmehr als Wurzelunterlage verwendete, resistent gegen die Reblaus war. Unsere heimischen Rebsorten wurden jetzt auf die Amerikanerreben gepropft.
Ein neuer Berufszweig, die Rebveredelung, wurde geboren. Damit auch das erste biologische Pflanzenschutzverfahren.
Die Reben werden im März/April veredelt, kommen dann ab Mitte Mai aufs Rebschulfeld.
Dort bilden sich im Laufe eine Vegetationsphase Wurzeln und Trieb. Außerdem härtet, verholzt, die Veredelungsstelle. Im Herbst, nach der Weinlese, wenn das Laub abgefallen ist, werden die Reben „geerntet“ und im Rebveredelungsbetrieb sortiert. Dabei hat man bis zu 30 % Ausschuss Im kommenden Frühjahr werden die Reben an den Winzer abgegeben.